Arbeiten nach GMP (Good Manufacturing Practices) sichert Lebensmittelsicherheit und Qualität in der Lebensmittelindustrie. Bakterienbeständige Beschichtungen können im Rahmen von GMP eine ergänzende Materialwahl sein: Der trockene Farbfilm ist vor bakteriellem Befall geschützt. Das ersetzt die Reinigung nicht, entspricht aber den GMP-Grundsätzen zu Hygiene, Reinigung und Materialeignung.
Arbeiten nach GMP: die Rolle beständiger Beschichtungen
GMP bezeichnet die allgemeinen Richtlinien und Normen, die Lebensmittelsicherheit und Qualität gewährleisten. Der Einsatz einer bakterienbeständigen Beschichtung ergänzt das gewählte Farbsystem um einen geschützten trockenen Farbfilm. Diese Eigenschaft gilt für die Deckschicht selbst und ist keine Aussage darüber, dass Bakterien im Raum, auf Geräten oder außerhalb des Farbfilms reduziert werden.
Relevante GMP-Grundsätze
Es gibt keine GMP-Richtlinien, die sich ausschließlich auf solche Beschichtungen beziehen, doch beim Arbeiten nach GMP gelten verschiedene Grundsätze:
- Hygienepraktiken — GMP verlangt saubere und hygienische Bedingungen; eine bakterienbeständige Beschichtung schützt den trockenen Farbfilm vor bakteriellem Befall.
- Reinigung und Sanierung — GMP verlangt eine regelmäßige Reinigung; Beschichtungen ersetzen nicht die richtigen Reinigungsverfahren, sondern sind eine ergänzende Materialwahl.
- Materialien und Geräte — alles, was mit Lebensmitteln in Berührung kommt, muss sicher und geeignet sein; beurteilen Sie das gewählte Beschichtungssystem daher produktspezifisch im Hinblick auf Untergrund, Einsatzbereich und geltende Vorschriften.
Bei der Umsetzung empfiehlt es sich, die geltenden gesetzlichen Vorschriften, Produktanweisungen und Herstellerspezifikationen einzuhalten sowie regelmäßige Instandhaltungs- und Kontrollmaßnahmen durchzuführen.
Unsere technischen Berater analysieren Ihre Situation vor Ort und empfehlen das passende System — kostenlos und unverbindlich.


