Schimmel in Innenräumen kann eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen verursachen, von geringfügigen Reizungen bis hin zu schwerwiegenderen Beschwerden. Der Schweregrad hängt von der persönlichen Empfindlichkeit, der Dauer der Exposition und der Art des Schimmelpilzes ab. Bei Beschwerden, die möglicherweise im Zusammenhang mit Schimmel stehen, empfiehlt sich ärztlicher Rat. Prävention beginnt mit Feuchtigkeitsmanagement, Belüftung und Reinigung.
Gesundheitsrisiko’s durch Pilze
Der Kontakt mit Schimmelpilzsporen kann bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen wie Niesen, Husten, Hautausschlag, juckenden Augen und Atembeschwerden führen. Einige Schimmelpilze produzieren Mykotoxine; Eine langfristige Exposition gegenüber hohen Konzentrationen kann zu schwerwiegenderen Problemen wie Infektionen und Lungenbeschwerden führen.
Bei Menschen mit Asthma kann die Exposition die Symptome verschlimmern (Husten, pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit, Engegefühl). Eine langfristige Exposition kann bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem Infektionen der Atemwege und selten eine Überempfindlichkeitspneumonitis (Entzündung und Vernarbung der Lunge) verursachen. Auch die Luftqualität leidet: Durch Schimmelbefall entsteht oft ein muffiger Geruch und eine stickige Atmosphäre, was die Beschwerden verschlimmern kann.
Schimmelbildung vorbeugen
Um die Risiken zu begrenzen, ist es wichtig, Feuchtigkeitsprobleme zu beheben — Undichtigkeiten, Kondensation und hohe Luftfeuchtigkeit — und für gute Belüftung, regelmäßige Reinigung und ein gesundes Raumklima zu sorgen.
Kann eine bauliche Ursache nicht sofort behoben werden, bietet ein schimmelbeständiges System — ein trockener Farbfilm, der gegen schädigende Schimmelpilze beständig ist — eine praktische, wirtschaftliche Überbrückung. Diese Beständigkeit wurde nachweislich nach der Norm geprüft EN 15457.
Finden Sie in wenigen kurzen Fragen die wahrscheinliche Ursache und die richtige Vorgehensweise heraus.
